Geschenk zum Wochenende

Für alle treuen Facebookfreunde und Twitter-Follower ist das Geschenk zum Wochenende endlich fertig. Natürlich dürfen auch Leserinnen und Leser dieses Blog zugreifen, die zufällig hier vorbeischauen.

Kostenlos statt 2,99 ist das E-Book „Autoren-Marketing“. Es fast die Beiträge zusammen, die zu diesem Thema bisher auf diesem Blog erschienen sind.

Viel Freude beim Lesen und allen ein tolles Wochenende!

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YouTube für Autoren

Marketing für Autoren geht auf diesem Blog in die nächste Runde. YouTube ist ein wichtiges Werbemedium geworden. Wie Sie es für Ihr Buch nutzen können, lesen Sie hier. Wenn Sie Twitter, Facebook und Google+ effektiv nutzen, ist die Verbreitung von YouTube Inhalten ein Kinderspiel für Sie. Sie können natürlich auch mit YouTube beginnen. Beenden Sie Ihre YouTube- Botschaft mit der Landingpage für Ihr Buch. Und vergessen Sie nicht, eine Pressemeldung zu verfassen, sobald Sie bei YouTube Ihr erstes Video online stellen.

Wenn Sie auf Google+ Hangouts veranstalten, können Sie diese auch auf YouTube veröffentlichen. Dadurch erscheinen Ihre Videos auch höher in den YouTube Suchresultaten. Gut gemacht, bauen Hangouts und YouTube Videos Vertrauen und eine Beziehung zum Publikum auf.

Seien Sie nah am Leser, mit etwas Kreativität ist ein YouTube Kanal eine tolle Möglichkeit dazu. Präsentieren Sie sich authentisch, seien Sie sich selbst. Die Leser sollen nicht nur in Ihre Bücher eintauchen, sondern lassen Sie sie auch an Ihrem Leben teilhaben. Natürlich nur in dem Masse, in dem Ihnen dabei wohl ist. Erzählen Sie zum Beispiel, wo Ihr Lieblingschreibplatz ist, in welcher Verfassung Sie am besten schreiben… Welches persönliche Erlebnis führte zu einer bestimmten Szene oder zu Ihrem Buchthema? Sorgen Sie aber auch für interessante Inhalte, die sich nicht nur um Ihre Person oder Ihre Bücher drehen.

Zeichnen Sie die Videos auf jeden Fall in hoher Qualität, sprich HD auf. Informieren Sie sich über die technischen Anforderungen und Möglichkeiten und ziehen Sie Hilfe hinzu. Dazu gibt es zahlreiche Ratgeber und Dienstleister. Nichts ist schlimmer als ein YouTube Account ohne Klicks mit abschreckenden Buchtrailern oder langweiligen Lesungen auf dem heimischen Sofa!

Beachten Sie die folgenden Punkte:

  1. Erstellen Sie Playlists, die Sie mit inhaltlich passenden Videos füllen. Finden Sie knackige und fesselnde Titel.
  2. Die Inhalte sollten unterhaltsam oder informativ sein. So können Sie z.B. den Schauplatz einer Szene besuchen, den Leser auf eine Recherchereise mitnehmen, Charaktere Ihrer Figuren genauer beschreiben oder andere Hintergrundinformationen bieten. Auch informative Videos von anderen können geteilt werden, wenn sie zum Thema passen.
  3. Als Sachbuchautor können Sie Ihre Playlist auch mit Dokumentationen oder Berichterstattungen von Fachkongressen füllen.

Wichtig ist, dass sich auf Ihrem Kanal eine gute Diskussionskultur entwickeln kann. Lassen Sie deshalb Kommentare zu! Auch kritische Kommentare können konstruktiv aufgegriffen werden.

Die fertigen Videos können auf Ihren anderen Social-Media-Kanälen geteilt werden und auch in Ihre Website eingebunden werden.

Einladung zum Marketing-Workshop für Autoren – In Leipzig passend zur Buchmesse

Wer sein Buch und damit auch seine eigene Arbeit vermarkten will, braucht eine wirksame Strategie. Darüber hinaus sollte er über ausreichend Fachwissen in der Welt der sozialen Medien verfügen.

Einen Kurs im Marketing für Autoren gibt es im März in der Bücherstadt Leipzig. Parallel zur Buchmesse Leipzig vom 14. bis 16. März 2018 findet der Kurs:

„Nun lies doch endlich mein Buch!“

statt.

Inhalte sind:

  • Grundbedingungen des klassischen Marketings
  • Kreatives Marketing
  • Multi Media Marketing
  • Social Network Marketing
  • Werbespychologie
  • Werbestrategie

Jeder Teilnehmer hat am Ende des Workshops seine eigene Strategie erstellt und wird drei Monate lang weiter betreut, damit die Strategie auch auf einen guten Weg kommt.

Termin: 14. März 2018, 10 bis 20 Uhr (einschließlich Pausen für Mittagessen und Abendbrot)

15. und 16. März 2018, jeweils 10 bis 15 Uhr

Kosten: 85,00 €, Besucher der Buchmesse zahlen gegen Vorlage Ihres Tickets 65,00 €

Maximale Teilnehmerzahl: 12

Durchführung:

Stefanie Glaschke, psychologische Beraterin (Dipl. IAPP) und Buchautorin

Coachingerfahrung in den Bereichen Zeitmanagement, Strategie und Vision seit 1999, Journalistische Arbeit seit 2015, Buchautorin bei namhaften Publikumsverlagen seit 2001.

Fordern Sie weitere Informationen hier an.

Google+ für Autoren

Google+ ist noch immer weniger im Bewusstsein der Social Media Marketing Treibenden als beispielsweise Facebook oder Twitter. Trotzdem lohnt es sich, dieses Angebot zu integrieren. Machen Sie einen Versuch und treiben Sie regelmäßiges Monitoring. NAch etwa 12 bis 18 Monaten sollten Ihnen Ergebnisse vorliegen, die Ihnen zeigen, welche Aktivitäten sich lohnen und welche eher nicht.

Im Unterschied zu Facebook gibt es bei Google+ keine Werbeanzeigen. Trotzdem kann es nützlich sein, Google+ einzusetzen.

Mit Ihrem Google+ Profil füttern Sie Google mit Daten und Fakten über sich. Es ist ein wenig wie ein „Gewerbeverein“, wo Sie als Mitglied gewisse Vorteile haben.

Mit einem guten Profil wächst Ihre Chance, auf Seite 1 der Google-Suchergebnisse zu erscheinen und dies sogar mehrmals, denn Google+ ist ein Google-Produkt und dementsprechend suchmaschinenfreundlich.

Webseiten, die Sie mit Ihrem Profil verlinken, gewinnen ebenfalls an Relevanz. Bei entsprechenden Suchanfragen werden sogar nicht nur Google+ Profile angezeigt, sondern zum Teil auch einzelne Posts. Deshalb sollten die Suchbegriffe sich nicht auf den Titel Ihres Buches beziehen, sondern auf das Thema Ihrer Arbeit. Also nicht „Eva im Burgverlies“, sondern: „Mittelalter, Frau, Liebe, Burg“. Viele Autoren machen den Fehler, ihren Namen und ihren Buchtitel als Keyword (Suchwort) anzugeben. Das ist natürlich Unsinn, denn diese Keywords werden nur Personen nutzen, die Sie schon kennen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie vom Empfehlungsmarketing profitieren können. Empfehlungen, die hier gegeben werden, erscheinen in der Suchmaschine von Google. Somit erreichen positive Kommentare oder Empfehlungen Ihres Buches potentielle Leser auch, wenn sie gar nicht im Google+ Netzwerk unterwegs sind. Dies geschieht jeweils genau dann, wenn der mögliche Käufer dabei ist, seinen Kauf zu tätigen. Lob und Kritik über Ihr Werk machen sich hier natürlich besonders gut. So bauen Sie sich eine wachsende Fangemeinde auf.

Mit Ihrem Konto können Sie mit anderen Nutzern sowie auch nicht registrierten Personen in Kontakt treten und bestimmte Zielgruppen sogar direkt ansprechen. Gliedern Sie Ihre Kontakte mit den Circles in (Ziel-)Gruppen und teilen Sie mit diesen zielgruppenspezifischen Informationen. Hier ist es nicht nur wichtig, wie viele Nutzer mit Ihnen interagieren, sondern wer. Ein Influencer, der mit Ihren Beiträgen interagiert, kann dabei mehr bewirken als 10 „normale“ Nutzer. Deshalb kann es sinnvoll sein, einen kleinen Circle mit einigen Influencern aufzubauen und diese gezielt mit Informationen zu versorgen. Stellen Sie Ihren Lesern hochwertigen Content zur Verfügung, damit Ihre Beiträge geteilt werden. Dieser Content muss sich bei Autoren selbstverständlich um das Thema Ihres Buches drehen.

Nützlich ist es, Interessen-Sammlungen zu erstellen, welche über den eigenen Beiträgen und unter dem Headerbild angezeigt werden. So werden die Bereiche, die für Sie als Autor eine Rolle spielen, besonders gut sichtbar gemacht– beispielsweise verschiedene Buchtitel oder Zielgruppen. Mit Hangouts können Sie Ihre Bücher als live-stream-Video präsentieren, Lesungen durchführen etc.

Google+ ist eine sehr visuelle Plattform, 57 % der Posts sind Fotos. In Kombination mit den Interessen-Sammlungen kann Ihr Profil somit wie ein zusätzlicher Showroom Ihres Angebots sein.

Nutzen Sie Google+ als Autor, wenn Sie ein Thema bearbeiten, zu dem es Fotopostings gibt. Diese Fotos verbinden Sie dann mit Zitaten aus Ihrem Buch. So erreichen Sie eine gute Verteilung Ihrer Posts.

Der nächste Beitrag zum Autorenmarketing wird die Werbung auf YouTube zum Thema haben. Folgen Sie diesem Blog, um keinen Beitrag zu verpassen. Lesen Sie auch den Beitrag über die Landingpage für Autoren, Twitter für Autoren, Pressemeldungen und Facebook für Autoren.

Einladung

Autorenmarketing – Workshop

Wer sein Buch und damit auch seine eigene Arbeit vermarkten will, braucht eine wirksame Strategie. Darüber hinaus sollte er über ausreichend Fachwissen in der Welt der sozialen Medien verfügen.

Einen Kurs im Marketing für Autoren gibt es im März in der Bücherstadt Leipzig. Parallel zur Buchmesse Leipzig vom 14. bis 16. März 2018 findet der Kurs:

„Nun lies doch endlich mein Buch!“

statt.

Inhalte sind:

  • Grundbedingungen des klassischen Marketings
  • Kreatives Marketing
  • Multi Media Marketing
  • Social Network Marketing
  • Werbespychologie
  • Werbestrategie

Jeder Teilnehmer hat am Ende des Workshops seine eigene Strategie erstellt und wird drei Monate lang weiter betreut, damit die Strategie auch auf einen guten Weg kommt.

Termin: 14. März 2018, 10 bis 20 Uhr (einschließlich Pausen für Mittagessen und Abendbrot)

15. und 16. März 2018, jeweils 10 bis 15 Uhr

Kosten: 85,00 €, Besucher der Buchmesse zahlen gegen Vorlage Ihres Tickets 65,00 €

Maximale Teilnehmerzahl: 12

Durchführung:

Stefanie Glaschke, psychologische Beraterin (Dipl. IAPP) und Buchautorin

Coachingerfahrung in den Bereichen Zeitmanagement, Strategie und Vision seit 1999

Bitte fordern Sie weitere Informationen hier an.

cover Autorentraining von TextTime, Heft 1

Facebook für Autoren

Wer noch mehr für sein Autoren-Marketing tun möchte, der setzt Facebook ein. Hier scheiden sich die Geister. Ich bin inzwischen überzeugt, dass FB eine Typ-Frage ist. Wem das Angebot nicht gefällt, der sollte es gar nicht erst versuchen. Wahrscheinlich lohnt es sich auch nicht, mit einem neuen Account zu beginnen. Der Aufbau dauert lange und wird erst nach einiger Zeit Früchte tragen. Wer sich aber gut auskennt und eine aktive FB-Site unterhält, sollte nicht auf das Autorenmarketing dort verzichten.

Voraussetzungen für Marketing bei Facebook sind:

  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe, denn gewisse Zielgruppen sind kaum oder gar nicht bei Facebook (z.B. Senioren oder ganz junge Leser).
  • Seien Sie selbst bei Facebook aktiv, sonst fehlt Ihnen die sogenannte organische Reichweite.

1.Sprechen Sie auf Ihrer persönlichen Profilseite über Ihr Buch. Der Vorteil ist, dass Sie mit Ihren Freunden und Followern direkt kommunizieren können. Beteiligen Sie sich in Gruppen, zu denen Ihr Buch passt, an den Diskussionen und machen Sie so die Mitglieder auf Sie neugierig. Ständige Werbebotschaften können aber bald nerven. Posten Sie also Ihre Landingpage nur maximal jeden zweiten Tag.

  1. Erstellen Sie eine eigene Autorenseite.

Die kostenlosen Möglichkeiten:

  • Postings mit Berichten, Ankündigungen über Neuerscheinungen, Entwürfen für das Cover, Leseproben… Wichtig ist, dass Sie Ihren Fans Fragen stellen und diese zum Kommentieren, Liken und Teilen Ihrer Beiträge motivieren.
  • Veranstaltungen, z.B. für Lesungen oder Buchvorstellungen
  • Videos mit Facebook-Live haben eine grosse Reichweite.
  • Gewinnspiele (rechtlichen Anforderungen beachten)
  • Umfragen

Für bezahlte Anzeigen benötigen Sie

  • Ein definiertes Ziel, das Sie erreichen wollen
  • Ein Budget
  • Aussagekräftige Texte in der korrekten Länge
  • Bilder: 1200 x 628 Pixel groß, maximal 20 Prozent Text

Überprüfen Sie die Resultate. Wenn viel geklickt, aber trotzdem wenig gekauft wird, überlegen Sie, wie Sie die Konversionsrate steigern könnten. Sollten Sie trotz Optimierung nicht mehr erreichen, beenden Sie die Kampagne lieber.

Bei der Zielgruppen-Auswahl könnte es sein, dass Facebook die für Ihr Buch relevanten Interessen oder Eigenschaften gar nicht anbietet. Dann verzichten Sie lieber auf die Anzeige.

Die genauen Kosten Ihrer Anzeigen hängen von vielen Faktoren ab. Zwar zahlen Sie nur wenig pro Klick (mindestens zehn Cent), aber es folgt ja noch der letzte Schritt: Der entscheidende Klick auf „Kaufen“. Hier gehen viele Nutzer verloren. Wenn jeder Klick also 30 Cent kostet, kostet Sie ein Verkauf zehn Klicks, also drei Euro. Mit 1 Kauf-Klick auf zehn Facebook-Klicks haben Sie bereits eine sehr gute Konversionsrate!

Marketing-Workshop

Wer sein Buch und damit auch seine eigene Arbeit vermarkten will, braucht eine wirksame Strategie. Darüber hinaus sollte er über ausreichend Fachwissen in der Welt der sozialen Medien verfügen.

Einen Kurs im Marketing für Autoren gibt es im März in der Bücherstadt Leipzig. Parallel zur Buchmesse Leipzig vom 15. bis 18. März 2018 findet der Kurs:

„Nun lies doch endlich mein Buch!“

statt.

Inhalte sind:

  • Grundbedingungen des klassischen Marketings
  • Kreatives Marketing
  • Multi Media Marketing
  • Social Network Marketing
  • Werbespychologie
  • Werbestrategie

Jeder Teilnehmer hat am Ende des Workshops seine eigene Strategie erstellt und wird drei Monate lang weiter betreut, damit die Strategie auch auf einen guten Weg kommt.

Termin: 14. März 2018, 10 bis 20 Uhr (einschließlich Pausen für Mittagessen und Abendbrot)

15. und 16. März 2018, jeweils 10 bis 15 Uhr

Kosten: 85,00 €, Besucher der Buchmesse zahlen gegen Vorlage Ihres Tickets 65,00 €

Maximale Teilnehmerzahl: 12

Durchführung:

Stefanie Glaschke, psychologische Beraterin (Dipl. IAPP) und Buchautorin

Coachingerfahrung in den Bereichen Zeitmanagement, Strategie und Vision seit 1999

Bitte fordern Sie weitere Informationen hier an

Autorenmarketing: Pressemeldung

Zum Autorenmarketing gehört Pressearbeit. Leider ist ein Buch irgendwann nicht mehr neu, so dass Anlässe für eine Presseberichterstattung nicht so häufig vorkommen wie gewünscht. Die folgenden Impulse für eine wirksame Pressearbeit sowohl in den Printmedien als auch in den Online-Medien geeignet.

Wann ist eine Pressemitteilung sinnvoll? Wenn Sie sich im lokalen Bereich präsentieren möchten, vielleicht zu einer Lesung einladen, könnte dies auch den lokalen Buchhändler freuen. Lokaljournalisten arbeiten oft in Redaktionen, die nur aus wenigen Personen bestehen. Da sie manchmal bis zu 16 Seiten zu füllen haben, sind sie froh um eine bereits formulierte Mitteilung.

Die Pressemitteilung sollte eine Din A4-Seite nicht überschreiten und besteht aus:

  • Ihrer Adresse
  • Hinweis auf Textsorte („Pressemitteilung“)
  • Sperrfrist (dies bedeutet, die Mitteilung darf vor Datum X nicht veröffentlicht werden)
  • Datum
  • Überschrift
  • Text (Einleitung, Hauptteil, Schluss)
  • Längenangabe, falls gewünscht
  • Bildmaterial-Angaben
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Abbinder

Orientieren Sie sich beim Schreiben an den sechs W-Fragen: wer, was, wo, wann, wie und warum. Das Wichtigste kommt in die Überschrift, die kurz, aussagekräftig, aber nicht reißerisch sein sollte. Die Einleitung muss bereits alles Wichtige, die eigentliche Nachricht enthalten. Im Hauptteil können Sie etwas ausführlicher werden. Schreiben Sie lebendig und persönlich, vermeiden Sie gestelzte Sprache oder Fachjargon. Verzichten Sie auf Werbung! Im Abbinder berichten Sie kurz über sich im Stil einer Autorenvita. Darunter können Sie auch zusätzliches Material bieten wie Links, Fotos, Leseproben. Verwenden Sie jedoch nicht zu viele Links, Ihr Mail könnte sonst als Spam eingeordnet werden und gar nicht ankommen.

Journalisten sind immer auf der Suche nach Experten, mit deren Aussagen sie einen Artikel untermauern können. Ein von Ihnen zum Thema verfasstes Buch kann Sie durchaus als Experten qualifizieren. Recherchieren Sie, wer sich mit diesem zu Ihrem Buch passenden Thema beschäftigt und bieten Sie Ihr Fach- oder Hintergrundwissen an. Nutzen Sie aktuelle Anlässe oder Aktionstage, um einen Zusammenhang zu Ihrem Buch herzustellen! Hier sind Journalisten oft dankbar, wenn sie einen passenden Artikel bringen können.

Die Aufteilung der Ressorts mit Namen der Journalisten finden Sie im Impressum der relevanten Publikationen.

Für den Aufbau einer Presseliste suchen Sie sich fünf bis zehn Zeitungen Ihrer Region und kontaktieren Sie die zuständigen Journalisten. Erklären Sie kurz, dass Sie ihnen eine Pressemitteilung über… zukommen lassen möchten. Notieren Sie den Namen des Journalisten und vermerken Sie ihn als Ansprechpartner.

Erstellen Sie auch für Ihre Pressearbeit eine Strategie. Und vergessen Sie nicht, die Pressemeldungen, die über Sie erschienen sind, auf Ihrer Autorenseite zu veröffentlichen. Interessante Meldungen in der regionalen oder überregionalen Presse können als Referenzen dienen.

Autorenmarketing – Workshop

Wer sein Buch und damit auch seine eigene Arbeit vermarkten will, braucht eine wirksame Strategie. Darüber hinaus sollte er über ausreichend Fachwissen in der Welt der sozialen Medien verfügen.

Einen Kurs im Marketing für Autoren gibt es im März in der Bücherstadt Leipzig. Parallel zur Buchmesse Leipzig vom 15. bis 18. März 2018 findet der Kurs:

„Nun lies doch endlich mein Buch!“

statt.

Inhalte sind:

  • Grundbedingungen des klassischen Marketings
  • Kreatives Marketing
  • Multi Media Marketing
  • Social Network Marketing
  • Werbespychologie
  • Werbestrategie

Jeder Teilnehmer hat am Ende des Workshops seine eigene Strategie erstellt und wird drei Monate lang weiter betreut, damit die Strategie auch auf einen guten Weg kommt.

Termin: 14. März 2018, 10 bis 20 Uhr (einschließlich Pausen für Mittagessen und Abendbrot)

15. und 16. März 2018, jeweils 10 bis 15 Uhr

Kosten: 85,00 €, Besucher der Buchmesse zahlen gegen Vorlage Ihres Tickets 65,00 €

Maximale Teilnehmerzahl: 12

Durchführung:

Stefanie Glaschke, psychologische Beraterin (Dipl. IAPP) und Buchautorin

Coachingerfahrung in den Bereichen Zeitmanagement, Strategie und Vision seit 1999

Bitte fordern Sie weitere Informationen hier an.

cover Autorentraining von TextTime, Heft 1

 

Marketing für Autoren – Die Landingpage

Wie versprochen ist hier der erste Beitrag zum Thema Autoren-Marketing. Beginnen wir doch mit der Landingpage. Sie bezieht sich weniger auf den Autor selbst als vielmehr auf sein Buch. Jedes Buch kann eine eigene Landingpage bekommen. Was genau ist eine Landingpage? Kurz und knapp: Eine Seite im Internet, die auf ein Produkt verweist und dazu dient dass der Leser entweder seine Daten hinterlässt oder eine Bestellung tätigt. Gerade als Self-Publisher sollten Sie Ihrem Buch einen tollen Start schenken. Eine Landing Page ist der erste und der effektivste Schritt.

Eine Landing Page will motivieren

Im Klartext heißt das, der Besucher bestellt das Buch oder er will zumindest mit dem Autor im Kontakt bleiben (was spätere Bestellungen ermöglicht).

Bevor Sie damit beginnen, Ihre Landing Page für Ihr neues Buch zu gestalten, sollten Sie sich das oben genannte Ziel vor Augen halten. Anders als mit Blogbeiträgen oder Presseberichten geht es hier nicht nur um Information, sondern um Motivation des Empfängers. In der Fachsprache heißt das „call to action“.

Landing Pages sind wirksam

Aus diesem Grund erhält der Besucher einer Landingpage keine Links auf andere Seiten. Eine Navigation ist ausgeschlossen. Alles, was Ihr Besucher über Ihr Werk wissen soll, zeigen Sie ihm auf der Landingpage. Er soll das Gefühl bekommen, dass er keine weiteren Infos mehr braucht, um den Bestellbutton zu klicken oder seine Daten einzutragen. Manchmal erkennt er nicht einmal, bei welchem Autor er gelandet ist. Dadurch ergibt sich, dass die Landing Page nicht mit Ihrer Corporate Identity übereinstimmen muss.  Sie werben mit Ihrem Buch, nicht mit Ihrer Person.

Landingpage als logische Verkettung

Die Landingpage ist nach einem einfachen Modell aufgebaut. Der Abschnitt benennt das Problem, dass der Leser durch Ihr Buch lösen kann. Das liegt bei Ratgebern meist auf der Hand, doch auch Belletristik erfüllt diese Bedingung. Der zweite Abschnitt präsentiert die Lösung, die das Lesen Ihres Buches ermöglicht und der Schluss einer Landing Page zeigt, wie leicht die Lösung zu bekommen ist. Der Leser soll einfach Ihr Buch lesen/ bestellen, und schon ist die Lösung da. Eine Landingpage, die direkt zum Kaufangebot führt, wird übrigens auch Click-Through-Page genannt.  Bauen Sie die Landing Page für Ihr Buch also in der folgenden Reihenfolge auf.

  • Problem
  • Ihr Buch als Lösungsangebot
  • Weg zum Buch (Bestellung)

Landingpage attraktiv gestalten

Wenn Sie die Landing Page einsetzen wollen, um Daten Ihrer Leser für Newsletter etc. zu erhalten, gehen Sie den gleichen Weg wie oben. Bieten Sie in diesem Fall ein kleines Geschenk oder einen Rabatt als Weg zur Problemlösung an. Auf diese Art können Sie beispielsweise Adressen von Interessenten sammeln, die sich über Ihre Arbeit informieren lassen wollen. Wenn der Besucher den Call to action Button anklickt, kommt er seinem Ziel näher. Wer den Newsletter bestellt, erhält zum Beispiel sofort die aktuellsten Infos zum Thema, das Ihr Buch behandelt.

Landingpages sind konzentriert

Auf einer Landingpage geht es um das Ziel. Deshalb werden Hinweise auf andere Produkte (Ihre anderen Bücher etc.) vermieden. Bauen Sie die Landing Page für Ihr nach den folgenden Richtlinien auf.

  1. Korrekte Überschrift (5 bis 10 Wörter), damit die Landingpage von den Suchmaschinen gefunden wird
  2. Meta-Description für Google
  3. Überschriften, in denen die Keywords enthalten sind
  4. Wenig Text, klare Formulierungen, keine Links oder Ablenkungen
  5. Wenige aber gute Grafiken und Bilder
  6. Share Buttons (Twitter, FB, Google+)
  7. Referenzen, wenn vorhanden
  8. Call to action Button

Hier finden Sie ein Beispiel für eine Landingpage. Wenn Sie eine Landingpage für Ihr Buch erstellen lassen wollen, nutzen Sie das Angebot von TextTime. Hier wird die Landingpage individuell für Ihr Buch für 45,00 € erstellt. Die Bearbeitungszeit beträgt nur 48 Stunden maximal.

Gewinner sind alle!

Moni (zer)matscht Mircos Mischbatterie in einer Müllpresse am Münchener Bahnhof aus Mangel an Zuwendung.

Toller Satz, liebe Renate, und herzlichen Glückwunsch zu deinem Gewinn. Gestern wurde die Kreativitätstechnik „Stadt-Land-Mord“ auf diesem Blog vorgestellt und viele schöne Sätze sind bei mir eingegangen. Die erste Einsendung wird mit dem Heft 1 des TextTime-Autorentrainings belohnt. Jede Einsendung hat ihren Reiz gehabt und gewonnen haben alle, die sich diese Momente der Förderung ihrer eigenen Kreativität gegönnt haben.

Wer noch eine Runde spielen will, sei herzlich eingeladen. Die Bedingungen bleiben wie bekannt. Unser heutiger Buchstabe ist das „S“.

Mein heutiges Thema ist das Social Network Marketing für Autoren. Dabei ist die Unterteilung in zwei Gruppen wichtig. Die Autoren, die über einen Verlag veröffentlichen sind in der einen Gruppe vertreten, die Self-Publisher in der anderen. Warum dieser Unterschied? Weil Verlagsautoren oft bereits im Marketingkonzept des Verlages mitbeworben werden. Hier muss die Corporate Identity des Verlages gesehen und berücksichtigt werden. SNM für Verlagsautoren ist ein ergänzendes Marketing. Der Self-Publisher dagegen hat die Freiheit und die Pflicht, seine eigene Corporate Identity aufzubauen. Sein SNM ähnelt dem eines kleineren Handwerkbetriebs. Die SNM-Welt ist umfangreich und wächst ständig. Sie besteht aus Nachrichtendiensten, Communitys und Publikationsmöglichkeiten. Jeder Autor ist gut beraten, wenn er seine Strategie wohl überlegt konzipiert, bevor er loslegt. Es reicht meist nicht aus, einen Twitter-Account und ein Facebook-Profil zu pflegen. SNM ist ein hochdifferenziertes Gebilde, dass ständig beobachtet und gepflegt werden muss, wenn es wirksam sein soll. Hier wird in den folgenden Beiträgen alles über Landingpages für Autoren, automatische Dienste und Profilpflege zu lesen sein, was ein Schreiber wissen muss, um seine eigene Strategie zu entwickeln. Wer heute schon nicht mehr abwarten will, nutzt das Autorencoaching  auf TextTime.de. Im März wird es übrigens einen Workshop zum Autorenmarketing geben, der sich an die Besucher der Buchmesse richtet.

Der nächste Artikel behandelt das Thema: Landingpages für Schreiber.

Wer ihn nicht verpassen will, abonniert die Beiträge dieses Blogs.

S e O schreibt man heute

SEO – Search Engine Optimizing ist das Zauberwort im Internet. Wer es nicht schafft, mit den Suchmaschinen zu kommunizieren, wird vergessen und übersehen. Texte im Internet haben einen mitunter kuriosen Stil, sie erfüllen Bedingungen, die Maschinen stellen, nicht Menschen. Trotzdem ist es wichtig, diese Regeln zu kennen. Ohne die Fähigkeiten, im Netz auf sich aufmerksam zu machen, kann ein Autor heute kaum überleben. SEO gehört heute zur Selbstvermarktung wie früher ein Plakat oder ein schön dekoriertes Schaufenster. Das gilt übrigens für jede Branche, nicht nur für das Schreiben. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie SEO erlernt werden kann. Und wohin es führen würde, wenn die Grundsätze der Online-Kommunikation auch im realen Leben Anwendung fänden. Deshalb habe ich einen Krimi geschrieben. Mit Keyword, H2-Überschriften und Bullets. Dafür musste ich Emotionen und Stilmittel weglassen. Den Protagonisten brauchte ich auch nicht. Und eine Handlung ist für Suchmaschine vollkommen irrelevant.

SeO schreibt man heute

Also, Herr Google (oder bist du Frau Google?) ich habe einen Krimi für dich geschrieben. Ich hoffe, du findest ihn und er macht dir viel Freude. Viel Spaß beim Lesen!

Der Mörder war der Reporter

Wir beginnen mit einer Meta-Description:

Reporter werden ist nicht schwer. Edgar K. hat sich in der Lokalredaktion schnell hoch gearbeitet. Deshalb durfte er die Berichterstattung über die Frauenleichen im Schrebergarten übernehmen. (Die Meta-Description ist zu lang, 140 Zeichen sind optimal.)

Zweiter Versuch:

Reporter werden ist nicht schwer. Ulf K. hat sich in der Redaktion schnell hoch gearbeitet. Die Berichterstattung über die Frauenleichen im Schrebergarten durfte er allein übernehmen. (Mist, 158 Zeichen)

Dritter Versuch:

Klaus-Dieter K. hat sich in der Redaktion schnell hoch gearbeitet. Die Berichterstattung über die Frauenleiche im Schrebergarten durfte er deshalb allein übernehmen.

 

Prima, aus Edgar über Ulf einen Klaus-Dieter gemacht und nur noch eine Leiche, wenn das mal nicht spannend ist. Nach der Meta-Description  brauche ich jetzt etwa 400 Wörter. Der Text braucht mindestens zwei h2 Überschriften und Bullets machen sich immer gut. Also an die Arbeit, das Internet ist kein Ponyhof.

 Weiter im Text, mit einem Teaser, der immer wieder verwendet werden kann:

Manche Menschen lesen gern Krimis. Meistens gibt es einen Täter oder eine Täterin. Ein Kommissar versucht, den Täter zu fassen und wenn das geklappt hat, sind alle froh. Der folgende Kriminalfall ist ganz normal. (Super, das passt immer, oder? Jetzt können wir ins Detail gehen.)

Klaus-Dieter lebte allein und hatte eine Vorliebe für Waffen. Im Dorf lebte er eher als Einzelgänger. Wenn er von der Arbeit nach Hause kam, zog er den Jogger über und setzte sich vor den Fernseher. Zumindest dachten das die anderen von ihm. In Wirklichkeit polierte und bewunderte er seine Waffen Sammlung (bitte nicht zusammen schreiben, sonst findet die Suchmaschine das Keyword nicht) und ging einem dunklen Geheimnis nach.

<h2>Im Dorf war er eher unbekannt</h2>

Die anderen Dorfbewohner suchten keinen Kontakt zu Klaus-Dieter. Dass er Waffen sammelte, wussten Sie nicht einmal. Sie schätzen ihn als Nachbarn, aber niemand interessierte sich wirklich für ihn. Sie kannten ihn schon als kleinen Jungen und wussten, dass er eine sehr schwierige Kindheit hatte, weil seine Mutter sehr streng war. Wahrscheinlich sammelte er deshalb Waffen.

<h2>Ein dunkles Geheimnis um Klaus-Dieter</h2>

Sobald es dunkel wurde, bemühte er sich, so schnell wie möglich in den Schrebergarten zu kommen. Niemand wusste, dass er sie Schlüssel zu einer verlassenen Hütte hatte. Hier genoss er sein Leben aus vollen Zügen, indem er von Zeit zu Zeit eine Prostituierte bestellte und mit ihr über seine Mutter sprach. Wenn die Frau besonders vertrauenswürdig wirkte, zeigte er ihr auch einige seiner Waffen.

Also:

  • Waffen Sammlung
  • Gestörtes Verhältnis zur Mutter
  • Geheime Hütte

<h2>Der Bericht bringt es ans Licht</h2>

Als Klaus-Dieter K. in seinen Zeitungsberichten über die Leiche im Schrebergarten immer wieder die Waffen beschrieb, mit denen die Frau getötet worden war, war der Fall klar. Die Polizei merkte schnell, dass es sich um Insiderwissen handelte, denn niemand hatte Details über die Tat Waffen (s.o.) bekannt gegeben.

<h2>Schnell überführt und abgeführt</h2>

Die Behörden reagierten schnell. Sie durchsuchten die Wohnung von Klaus-Dieter K. und fanden die Tat Waffen. Sie nahmen in fest und stellten Strafantrag wegen Mordes an einer Frau.

Tja, so verändert sich Sprache. Ich bin gespannt auf die Veränderungen, die wir aus der Online-Kommunikation in unser real life importieren werden.

Mehr zum Thema SEO, Online-Kommunikation und die Sprache mit der Maschine gibt es hier.

SeO schreibt man heute.jpg

Stefanie Glaschke: SeO schreibt man heute…Marketing im Internet und die Folgen für unsere Sprache

ab 15.12. im Handel oder hier vorbestellen für 12,90 €. Infos hier per Mail

 

 

Vom Ghostwriting und anderen Selbstschädigungen

Autoren wollen leben. Dazu gehört auf körperlicher Ebene auch Essen, Trinken, Wohnen. Ihre Kompetenz und ihre Ware ist das Wort, der Umgang mit der Sprache. Damit haben sie die höchste Kompetenz in dieser Gesellschaft. Es geht definitiv nicht ohne Wort. Das tollste Produkt muss über das Wort erklärt, beschrieben, vermarktet werden. Die größte Wissenschaft wird über Wörter vermittelt. Sprache ist ein Kulturgut, das wegen seiner Selbstverständlichkeit kaum noch geachtet wird.

Was können Autoren verkaufen? Wörter. Die Wörter sind ihr Eigentum, sie können damit tun und lassen, was sie wollen. Betrachten wir aber einmal eine andere Komponente. Fragen wir uns, wer die Käufer sind. Immer mehr greift es um sich, dass erfolgreiche Menschen sich Wörter kaufen. Sie verkaufen damit ihre Produkte und Dienstleistungen.

Nehmen wir allein das moderne Dropshipping. Waren werden hergestellt und in Online-Shops präsentiert und verkauft. Der Hersteller verpackt und liefert die Ware an den Kunden. Alles das geht nicht ohne Wörter. Denn die Online-Shops brauchen Texte. Kategorie-Texte, SEO-Texte, Produktbeschreibungen, Newsletter, Blogartikel und viele Texte mehr.
Der Texter, der vielleicht nicht bis zum Schriftsteller gekommen ist, weil er einfach keine Zeit und kein Geld für seine Entwicklung gefunden hat, liefert diese Texte.

Warum eigentlich? Er könnte diese Texte auch in seinen eigenen Shop oder seine eigene Website investieren. Was hält den Texter davon ab, sich zuerst selbst mit allen Gewinnen zu versorgen, die mit Wörtern gemacht werden können? Fehlt das Selbstwertgefühl? Würde eine Köchin hungern? Oder ein Schneider nackt herum laufen?

Ich finde diese Frage bedenkenswert. Wenn wir einen Ausflug in die Welt der Märchen machen, begegnen wir den Kaiser und seinen neuen Kleidern. Manchmal, wenn ich sehr, dass Menschen mit Wörtern Erfolg haben, die Ihnen nicht gehören, dann frage ich mich, ob wir als Schreibende nicht unsere Wörter besser schützen sollten. Wir kleiden nämlich Menschen, die nicht kommunizieren können. Und wir helfen Ihnen, Macht und Einfluss zu bekommen.

Jeder, der Wörter besitzt und sie verkaufen möchte oder muss, sollte wenigstens einmal am Tag, mindestens 300 Wörter nur für sich selbst schreiben. Das sollte er sich wert sein. Denn eine Köchin hungert nicht und ein Schneider ist nicht nackt. Aber es ist vielleicht gefährlich, eine Strömung zu unterstützen, bei der es eine Frage von wenigen Cents ist, ob sich ein Mensch mit fremden Federn schmücken darf oder nicht. Und wir wissen ja alle noch nicht, ob die Wörter nicht irgendwann einmal aufgebraucht sind. Dann bleibt dem Schreiber nichts.

Das ist mein Tipp für das Selbst-Management des Autors: Versorge dich zuerst selbst mit dem, was du kannst und hast. Jeder anderee würde es ebenso machen.

Und hier noch ein Tipp zum Lesen, zum Verschenken, zum Genießen:

Das Magazin HOHE LUFT befasst sich mit aktuellen und bewegenden Themen aus Gesellschaft & Kultur, Politik & Wirtschaft aus einem philosophischen Blickwinkel. Eine etwas andere Philosophie-Zeitschrift, die den Leser jedes Mal auf eine Denkreise einlädt.

HOHE LUFT [Jahresabo]

 

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Drei Möglichkeiten, seine Schreibe zu verbessern

Wer kennt nicht den guten alten RatSCHLAG für Menschen, die schreiben wollen: „Jeden Tag eine Seite, dann wird das schon.“ Wenn aber Tag um Tag vergeht, ohne dass eine Seite geschrieben wurde, sinkt die Motivation des Schreibers ebenso schnell wie die Selbstzweifel wachsen. Schreibtraining ist mehr als gute Absichten. Die regelmäßig und die Herausforderungen sollten in einem guten Verhältnis stehen. Außerdem braucht ein Training einen Trainer, der Feedback geben kann.

Schreibtraining dringend gesucht

Wenn Autoren mehr Übung haben, werden sie in Ihrer Schreibe immer stärker und sicherer. Und damit steigen die Honorare. Ein gutes Schreibtraining ist eine Investition, die sich sowohl ideell als auch materiell auszahlt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sein Schreibtraining in Eigenregie zu gestalten. Wem aber die Ideen schnell ausgehen oder wer sich regelmäßig Feedback, Lektorat und Tipps zur Vermarktung wünscht, sollte einen Coach/ Trainer suchen, der individuelle Betreuung anbietet.

Selbsthilfe im Schreibtraining

Es gibt drei Möglichkeiten, seine regelmäßigen Schreibübungen selbst zu finden.

  1. Schreibwettbewerbe sind gut geeignet, sich selbst eine Deadline zu setzen und gleichzeitig eine Herausforderung zu haben. Ich habe eine ansprechende Ausschreibung für einen Wettbewerb im Netz gefunden, bei dem es um nicht geht als um Freude am Schreiben und um Veganismus. Hier ist der Link zum Wettbewerb. Klick und gutes Gelingen. Es ist zwar kein Gewinn ausgeschrieben, aber das ist hier sicher zweitrangig und wird das Schreibtraining nicht beeinträchtigen.
  2. Anthologien/ Gemeinschaftsprojekte sind ebenfalls als Schreibtraining gut geeignet.  Die Themen sind vorgegeben und die Deadlines zwingen den Autor, sich mit dem Text ernsthaft zu befassen. Anthologien sind außerdem noch relevant für die Tantiemen von der VG-Wort. Auch Anthologien werden hier in die Vergütung einbezogen. Das Projekt Sternenblick ist einer von zahlreichen Herausgebern von Anthologien und lädt immer wieder dazu ein, sich zu beteiligen. Hier gibt es weitere Informationen. Für den, der Übungen für sein Schreibtraining sucht, liegen bei Sternenblick viele Herausforderungen bereit.
  3. Im Web gibt es zahlreiche Texterdatenbanken, die kleine Aufträge vergeben. Leider wird hier meist nicht mehr als ein kleiner Betrag pro Wort gezahlt. Diese Aufträge eigenen sich zwar nicht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, bieten aber ein gutes Schreibtraining. Die Aufgaben sind sehr differenziert, so dass die Ansprüche sich regelmäßig verändern. Der Vorteil dieser Tätigkeit liegt eindeutig darin, dass sich das Schreibtraining mit Deadlines verbindet. Denn wir Autoren wissen:              Ein Text, der zu spät kommt, ist kein guter Text. Eine dieser Datenbanken ist content.de                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Übung macht den Meister   

Autoren müssen Üben wie ein Sportler trainieren muss. Wer einen Coach findet, hat Glück. Ein Trainer ist für das Schreibtraining sicher der beste Begleiter. Im Idealfall coachst er auch die Autorenvermarktung. Aber mit oder ohne Unterstützung ruht der Erfolg eines Autors auf zwei Säulen:

Gute Texte und gutes Marketing. 

Gibt es nur eine der beiden Säulen, wird ein Leben als professioneller Autor entweder gar nicht gelingen oder aber sehr anstrengend sein. Wer mehr Informationen zum Schreibtraining oder Autorencoaching wünscht, nimmt über das unten stehende Formular Kontakt auf, ich freue mich auf einen regen Austausch.