Die drei goldenen Regeln für eine erfolgreiche Schreibroutine

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was er einmal als erfolgreich angesehen hat, wird er immer und immer wiederholen. Dazu gehören auch schlechte Angewohnheiten. Wer den weg der Ablenkung gefunden hat, kann sich erfolgreich vor seinen wichtigen Aufgaben, ja sogar vor dem Schreiben seines Buches, drücken.

Blinde Flecken schaffen schlechte Gewohnheiten

Viele Aspekte sorgen dafür, dass die Aufschieberitis einen festen Platz im Tagesablauf hat. Das können emotionale Blockaden sein. Oft steht die Angst vor Erfolg hinter all den seltsamen Entscheidungen, die einen Menschen immer weiter von seinen Zielen entfernen, statt ihn näher heranzubringen. Persönliche Unsicherheiten, die im Unbewussten schlummern, können die besten Vorsätze ins Wanken bringen. Eine Analyse ist meist sinnlos, die Blockaden gehören zu den blinden Flecken, die jeder Mensch hat. Es hilft nur, zur Tat zu schreiten.

Aktives Umbauen der Tagesstruktur schafft Abhilfe

Um die bisherigen Gewohnheiten durch neue Gewohnheiten zu ersetzen, braucht es Training. Ich spreche von einem Zeitraum über etwa sechs Monate. So lange braucht die Seele mindestens , um eine neue Struktur anzunehmen.

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe ganz realistisch auf, wann du eine feste Schreibzeit in deinen Tagesablauf integrieren kannst. Wähle eine Zeit, die du bereit bist, zu verteidigen. Wenn du diese Zeit gefunden hat, definiere sie ganz exakt. Nimm dir also vor, jeden tag 30 Minuten oder an jedem Sonntag vier Stunden zu schreiben. Beachte, dass du mindestens 15 Minuten pro Tag schreiben solltest, um Fortschritte zu sehen. Das kann bedeuten, dass du früher aufstehst oder später schlafen gehst. Es kann auch bedeuten, dass du den Fernseher auslassen musst oder auf das tägliche Telefonat mit deiner Mutter verzichtest. Nimm dich ernst und erkenne, dass deine Schreibzeit lebenswichtig für dich ist. 

Geduld ist aus, es gibt nur noch Konsequenz

Wenn deine Schreibzeit definiert ist, halte dich an die folgenden drei Regeln, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden. Erlaube dir für mindestens 180 Tage keine Ausnahme. Notfalls kannst du dein Tablet zu Omas Geburtstag mitnehmen oder dich beim Sommerfest für ein paar Minuten ausklinken. Du brauchst jetzt Konsequenz im Umgang mit dir selbst. Führe dir vor Augen, wie schlecht es dir geht, wenn du die vielen verpassten Gelegenheiten bereuen musst. erspare dir diese negativen Erfahrungen mit dir selbst.

  1. Regel

Notiere dir deine feste Schreibzeit täglich in deinem Terminkalender. Bleibe realistisch. Komm nicht auf die Idee, diesen Termin für verschiebbar zu halten. Nimm dich so wichtig wie einen Zahnarzt oder einen Friseurtermin. Teile den Termin auch deiner Umgebung mit. Deine Arbeitszeit akzeptieren sie ja auch, oder?

2. Regel

Führe Protokoll darüber, wie gewissenhaft du deine Termine einhältst. Belohne dich nach jeweils 10 Tagen immer mit einem kleinen Geschenk.

3. Regel

Wenn du an einem Tag mit dir selbst scheiterst, lege eine Entspannungspause ein und beginne das gesamte Training am nächsten einfach neu. Zeige Selbstdisziplin, lass aber in jedem Fall Gnade vor Recht ergehen.

 Ein Buch schreiben und Autor werden (Der Einsteiger-Ratgeber) 

 

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