Die Schokolinsen-Methode – spielend schreiben

Es kommt vor, dass ich mich zu Beginn meiner täglichen Schreibarbeit selbst überlisten muss. Die handwerklichen Tätigkeiten, die darin liegen, eine Figur wirklich detailgetreu und glaubhaft auszuarbeiten sind nicht unbedingt meine liebste Beschäftigung. Und doch gibt es Texte, in denen das wirklich große Bedeutung hat. Ich arbeite normalerweise mit verschiedenen kreativen Techniken, doch heute habe ich keinen Zugang gefunden.

Da fiel mein Blick auf die große Rolle Schokolinsen, die mir mein Sohn gestern geschenkt hat. Ich gebe zu, ich liebe sie. Bunt, süß, fröhlich – alles Gründe für eine Schwäche.

Ich hab sie gleich getestet, die Schokolinsen-Methode.

Meine Figur war noch viel zu blass. Viel zu wenig Leben steckte bisher in der Hauptperson meines kurzen Krimis. Aber das änderte sich dank der süßen runden Schokolinsen schnell.

Ich beschreibe die Methode mal:

Jede Farbe steht für einen Aspekt. Orange für Aussehen. Gelb für Vergangenheit. Rot für Beziehungsbiografie. Grün für Hobbys und Interessen. Lila für Beruf und Blau für gegenwärtige Lebenssituation. Pink steht für Freunde und Umfeld. Ich brauche einen Bogen Papier mit Feldern in den betreffenden Farben. Auf jedes Feld kommen nun die Schokolinsen der passenden Farbe. Für jede Linse, die ich runternehmen will, muss ich ein Stichwort aufschreiben. Eine tolle Methode, um Informationen zu sammeln, die rein aus der Assoziation und der Intuition entstehen. Meine Protagonistin ist nicht mehr blass und anstrengend war es auch nicht. Zum Nachmachen und Testen empfohlen, allerdings ohne Gewähr, denn jeder Schreiber findet seinen eigenen Zugang zu seinen Helden!

Allerdings funktioniert diese Methode in jedem Fall zur Überwindung von Schreibblockaden.

Schokolinsen-Methode

Da wir viele Schokolinsen brauchen, empfehle ich diese hier.

Diese und weitere kreative Methoden zur Überlistung der eigenen Enge finden sich im Autorentraining Heft 2. Cover Heft2

Das Vintage-Training aus echtem Papier, DIN A4, 40 Seiten

Das Autorentraining von TextTime wurde entwickelt, um kreative Wortkünstler und andere Spracharbeiter ganzheitlich zu trainieren. Es bearbeitet neben dem Training der Sprache und Schreibe die folgenden Bereiche:

  • Selbstwertgefühl
  • Selbstvertrauen
  • Kreativität
  • Umgang mit Niederlagen
  • Ernährung für den Geist
  • Körperliche Fitness
  • Entspannung

Die Methode ist einfach. Um Ihre Flexibilität zu wahren können Sie jede der 12 Lektionen als Arbeitshefte entweder in Printversion oder als E-Book erwerben. Es gibt für jeden Tag eine Anregung, die maximal 30 Minuten in Anspruch nimmt. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie am Ende einer Lektion den Feedback-Service in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Sie sind zu nichts verpflichtet und an kein Abo gebunden.

Heft 2 liegt für jede Bestellung im März 2017 eine Rolle Schokolinsen bei. 🙂

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Heft 1 für alle, die es noch nicht haben, gibt es natürlich auch noch:

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Das imaginäre Vermächtnis

Einladung zu einem Anthologieprojekt….

Weibsbilder

Anthologieprojekt von Frauen für Frauen

„Das imaginäre Vermächtnis“ ist der Titel einer Anthologie über schreibende Frauen. Autorin Stefanie Glaschke hat das Projekt ins Leben gerufen und definiert es wie folgt: „Wir schreibenden Frauen haben so viele schreibende Frauen vor uns, die nicht vergessen werden sollten. Was haben Autorinnen und Schriftstellerinnen durchlebt, die in schwierigen Zeiten geschrieben haben? Ein Versuch, die Werke fortzusetzen ist reizvoll. Gelingt es uns modernen Frauen, uns einzufühlen in unsere Schwestern aus anderen Zeiten und anderen Kulturen? Und entsteht dabei eine Anthologie, die einen einzigen gemeinsamen Nenner zeigt, nämlich das „Frau-Sein“? Den Frauen, die nicht mehr schreiben können, soll auf diese Art eine Stimme gegeben werden. Was würde Paula Fox heute schreiben? Wie würde sich Charlotte Perkins Gilman zu den Gender-Diskussionen äußern? Wer versteht das Selbstverständnis der Eva Figes? Frauen haben eine Tradition. Wir sollten den Stab unserer Vorfahrinnen aufnehmen und weitertragen. „Das imaginäre Vermächtnis“ ist…

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Eine authentische Schreibe wagen

Schreiben Sie sich nicht aus Ihrer Realität heraus. Erschreiben Sie sich lieber eine neue Realität! Schreiben hat immer eine Motivation. Die oberflächlichen Motivationen sind extrinsisch, das bedeutet, sie orientieren sich an der Umwelt. „Ich schreibe, um anderen etwas mitzuteilen“, oder „Ich schreibe, weil ich die Welt verändern will“ sind extrinsische Motivationen.

Dagegen stehen die intrinsischen Motivationen. Diese kommen aus dem eigenen Inneren und sind uns manchmal gar nicht bewusst. Hin und wieder fallen intrinsische Motivationen dadurch auf, dass das Werk sehr starke biografische Züge enthält.

Das kann bei Kritikern leicht zu einer Abwertung führen. Doch dafür gibt es keinen Grund. Warum sollte die Darstellung autobiografischer Aspekte ein Manko sein? John Irving zum Beispiel, der heute seinen 75. Geburtstag feiert, wird dieser Kritikpunkt oft zur Last gelegt. Und doch lese ich seine schwarzhumorigen Geschichten ausgesprochen gern. Es spielt dabei keine Rolle, ob er über sich oder eine fiktive Figur schreibt.

Intrinsische Motivation ist wichtig, damit ein Autor nicht nur eine Geschichte erzählt sondern auch authentisch wirkt. Die Gefühle, die er mit bestimmten Orten verbindet, die Ängste, die er erlebt hat und die Leidenschaften, an denen er gescheitert ist, muss er kennen, bevor er sie schildert. Ob er seine Innenwelt mit fremden Namen und fiktiven Charakteren verbindet, spielt dabei kaum eine Rolle. Die Indianer sagen: „Urteile nicht über einen Menschen, in dessen Schuhen du nicht gegangen bist“. Das gilt auch für das Schreiben. Wer traut sich zu, das Leben eines Menschen zu beschreiben, das er gar nciht gelebt hat? Protagonisten bleiben flach, wenn wir nicht in ihren Schuhen gegangen sind. Unsere Vorstellungswelten allein genügen nicht, denn sie sind von Klischees, Voruteilen und alten Prägungen abhängig. Erfahrungen machen Menschen nicht mit der Ratio sondern live und über die eigenen Sinneswahrnehmungen. Authentisch und begeisternd kann nur schreiben, wer weiß, wie sich seine Schilderungen anfühlen. Ein Motto für Führungskräfte lautet:

Nur der kann andere entflammen, der selbst brennt. Wer nicht brennt, kann das Feuer beschreiben. Er beschreibt das, was jeder andere auch könnte. Damit geht die Einzigartigkeit verloren. Deshalb lohnt es sich, die eigenen Gefühle aufzuspüren. Vielleicht die Wut über die Kinderarmut oder den Schmerz nach der letzten Trennung. Aus Gefühlen lassen sich Storys machen, die nicht gelesen sondern gelebt werden. Wer seine Vorstellungen beschreibt, arbeitet wie die Menschen in Platos Höhlengleichnis. Dort sehen die Menschen ihre eigenen Schatten und halten sie für die Realität. Vor-stellung ist rational begründet. Die Vor-stellung steht vor der Realität und versperrt im schlimmsten Fall sogar den Blick. Vor-stellung schreiben ist wie Urlaubsdias zeigen. Es ist Leben aus zweiter Hand.

Dabei entsteht noch ein weiterer Vorteil: Wer seine eigenen Gefühle verarbeitet, entwickelt sie und damit sich selbst. Es lohnt sich, sich selbst einmal zum Protagonisten zu machen. Unter Umständen hilft ein Selbstversuch sogar, eine Prämisse für den nächsten Roman zu finden. Eine kleine Übung kann helfen, sich diesem Thema zu nähern. Gehen Sie einmal tief in ein Gefühl zurück, dessen Wirkung Ihnen noch gegenwärtig ist. Beschreiben Sie das Gefühl, ausführlich und mit allen Wahrnehmungen. Schreiben Sie es auf. Intensiv. Lassen Sie sich Zeit und stellen Sie sich vor, Sie würden dieses Gefühl aus einem Fass schöpfen, so lange, bis kein Tropfen mehr im Fass ist. Das ist unter Umständen auch mit Wiederholungen und mit Wörtersuche verbunden. Wenn Sie diese Beschreibung nur eines einzigen Gefühls in nur einer Situation vor sich sehen, könnte Ihnen eine großartige Idee für die Entwicklung einer Figur kommen, die echt ist und authentisch wirkt. Wenn das der Fall ist, liegt eine intrinsische Motivation vor und Sie schreiben für sich. Sie brennen für Ihre Figur und können Ihre Leser entflammen.

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Ich freue mich, wenn Sie diesem Blog folgen oder Kontakt zu mir aufnehmen – oder beides 😉

 

Drei Wohlfühltipps für Autoren

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Autoren haben einen Traumberuf. Sie können gedanklich in verschiedene Welten abtauchen und ihren Horizont bei der Arbeit erweitern wie kaum ein anderer. Autoren sind theoretisch ungebunden und frei. Praktisch sieht die Arbeit oft anders aus. Autoren müssen sich vermarkten, ihre Texte anbieten und Honorarverhandlungen führen. Und manchmal fehlen die Auftraggeber. Viele Autoren kennen das Gefühl, dass der Kopf auf Hochtouren arbeitet und die Kasse trotzdem leer bleibt.  Der Mythos vom Schreiben ist leider selten in der realen Welt anzutreffen. Der Tag eines Schreibenden ist nicht nur mit spannenden Kontakten und Erlebnissen in Café ausgefüllt. Auch die regelmäßigen Partys mit Vertretern aus Kunst und Kultur gehören eher nicht zum normalen Arbeitsalltag eines Menschen, der mit Schreiben sein Geld verdient. Vielmehr befasst sich der Autor mit ganz gewöhnlichen Fragen wie dem Geld für die Miete und der Steuererklärung. Einer Schätzung nach verbringt der moderne Autor etwa fünf Stunden am Tag mit administrativen und bürokratischen Aufgaben und nur drei Stunden mit dem reinen Schreiben, wenn er die Regelarbeitszeit von 40 Stunden zur Verfügung hat. Nüchtern betrachtet ist Autor ein Beruf wie jeder andere. Es braucht gute handwerkliche Kenntnisse, Sachverstand für das behandelte Thema und eine große Portion Disziplin. Autor ist ein Traumberuf wie jeder andere Beruf auch. Damit aber das Dasein nicht zum Albtraum wird, sollte auch der Autor darauf achten, nicht überlastet, ausgebrannt oder frustriert zu werden.

In meiner langen Zeit als Coach habe ich immer wieder darauf geachtet, das Menschen nicht nur Zeitmanagement und Struktur beachteten sondern auch ihren eigenen Bezug zu sich, zum bloßen Leben, gestärkt haben. Ein Mensch ist nur dann erfolgreich, wenn er ganzheitlich und authentisch wirken und werken kann. Auch Autoren brauchen diese Ganzheitlichkeit. Nur authentische Autoren erreichen ihre Leser und werden ausreichend Wertschätzung erfahren. Die Basis dafür ist das eigene Wohlgefühl des Autors. Auch Autoren haben die Grundbedürfnisse Verbundenheit und Wachstum.

Gute Autoren ermöglichen durch ihre Texte, dass die Leser Bedürfnisse erfüllen können.  Kluge Autoren achten darauf, dass diese beiden Bedürfnisse auch sich selbst gegenüber erfüllt werden.

Drei Wohlfühltipps sollten im Arbeitsleben des Autors einen festen Platz einnehmen. Hierbei spielt keine Rolle, wie voll das Auftragsbuch ist und wann oder ob die nächste Deadline droht.

  1. Geben Sie sich das Gefühl von Verbundenheit.

Machen Sie regelmäßig einen Termin mit sich selbst. Mindestens zwei, besser drei Termine in der Woche tragen Sie für Verbundenheit mit sich selbst in Ihren Kalender ein. Für den Anfang reicht eine Stunde. Diese Zeiten sind so wichtig wie ein Termin beim Zahnarzt oder beim Steuerberater. Hier gehören Sie sich selbst, treten in einen aufmerksamen Kontakt mit sich. Bereiten Sie sich, nur für sich, ein gesundes Essen zu. Gehen Sie in die Sauna. Legen Sie sich mit einem guten Buch in die Badewanne. Diese Zeit ist Ihrer Entspannung und Gesundheit vorbehalten. Nehmen Sie ganz bewusst wahr, dass Sie etwas für sich tun und freuen Sie sich daran, dass Sie gut zu sich sind. Nehmen Sie diesen Hinweis nicht auf die leichte Schulter. Selbstverständlich haben Autoren immer wieder zeitliche Freiräume, die sie genussvoll verbringen können. Aber die Botschaft: „Mein Wohlgefühl ist eine feste Größe in meinem Wochenablauf.“ Klingt ganz anders als: „Wenn ich Zeit habe, denke ich auch mal an mich selbst.“

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2. Gönnen Sie sich Wachstum.

Mindestens acht Stunden im Monat sollten Sie lernen dürfen. Besuchen Sie einen Schreibkurs oder lesen Sie ein gutes Fachbuch zum Thema Schreiben. Geben Sie sich die Chance, Wachstum zu erleben.  Wer sich als Autor ernst nimmt, weiß stets, dass er nichts weiß. Dieser kleine Aspekt des regelmäßigen Lernens stärkt auch Ihr Selbstbewusstsein bei Honorarverhandlungen.

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3. Schaffen Sie sich ein Belohnungssystem.

Wie andere Menschen auch haben Autoren Wünsche. Und doch kann es gerade bei Vertretern der schreibenden Zunft vorkommen, dass Sie ihre Wünsche immer ans Ende der Überlegungen stellen. Wer nicht Bestsellerautor ist oder einen gut verdienenden Partner hat, kann sich kaum im Luxus wähnen. Legen Sie fest, dass zehn Prozent Ihrer Einkünfte dazu verwendet werden, Ihre persönlichen Wünsche zu erfüllen. Es dürfen ganz simple, materielle Wünsche sein. Auch Autoren leben nicht von Luft und Liebe. Halten Sie sich konsequent an diese Regel, ganz gleich, wie viel oder wenig Sie mit dem Schreiben verdienen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Wünsche und stellen Sie eine Kasse bereit. Sie werden merken, dass Sie mehr Zeit zum Schreiben finden, wenn es Teil Ihres Belohnungssystems geworden ist.

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Wie man sich setzt, so schreibt man

Es mag vordergründig gar nichts mit dem Schreiben zu tun haben, doch auch der Schreibplatz spielt eine bedeutende Rolle. Wer hauptberuflich an einem Schreibtisch sitzt, der sollte sehr großen Wert auf sein Sitzmöbel legen. Haltungsschäden, die durch Computerarbeitsplätze entstehen, machen unter den chronischen Erkrankungen einen großen Anteil aus. Wer den Arbeitsplatz häufiger wechselt und nicht immer auf dem gleichen Stuhl sitzt, hat Vorteile. Doch die meisten Berufsautoren richten sich früher oder später einen festen Arbeitsplatz ein. Hier gilt, auf die Gesundheit der Wirbelsäule zu achten. Außerdem sollten Autoren in den Pausen den Arbeitsplatz verlassen und vielleicht ein paar Entspannungsübungen machen.

Auch die Augen werden in Mitleidenschaft gezogen, so modern der Bildschirm auch sein mag. Augentraining in den Schreibpausen kann Wunder wirken. Dabei sind die gesunden Pausen nicht etwa ein Zeitverlust, ganz im Gegenteil.

Eine unbequeme Haltung führt zu Verspannungen, Kopfschmerzen und fehlender Konzentration. Die Zeit, die mit ein bisschen Gesundheitspflege verbracht wird, holt jeder Autor schnell wieder rein, wenn er danach frisch und munter ans Werk geht.

Mancher schreibt vielleicht auf einem ergonomisch geformten Bürostuhl. Doch die sind teuer und oft auch nicht gerade ansprechend in ihrer Optik. Es gibt aber auch Alternativen, die erschwinglicher sind und trotzdem für eine gesunde Sitzhaltung sorgen.

Mein Favorit ist der Kniestuhl/ Kniehocker von Idimex. Er ist nicht unbedingt für den ganzen Tag geeignet, aber er passt bequem unter den Schreibtisch und kann immer mal wieder hervorgeholt werden. Die Sitzanordnung sorgt dafür, dass der Rücken aufrecht ist. Das entspannt die Rückenmuskulatur. Da der Kniehocker höhenverstellbar ist, passt er für fast alle Körpergrößen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich ihn auf Reisen mitnehmen kann. So kann ich auch im Ferienhaus oder Hotelzimmer vernünftig arbeiten. Der geringe Preis ist optimal! Wer ein bisschen mehr ausgeben will, findet natürlich auch noch hübschere und extravagantere Modelle.

                                      Cinius Hocker, Gummibaumholz, etwa 145,00 €

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Kniehocker Idimex, 38,95 €- versandkostenfrei Kniehocker in Schwarz, schlichtes aber praktisches und preiswertes Modell

Mahora in rot, etwa 165,00 €

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Dynamisch und irgendwie chic sieht dieser aus, der Hocker Mahora ist in vielen Farben erhältlich.

Wer noch keinen Bürostuhl hat und sich gerade nach einem geeigneten Modell umschaut, der sollte mal einen Blick auf diesen „Samtsessel“ werfen. Ein tolles Teil für Autoren mit Anspruch und dabei für unter 80 Euro.

Nützliche Tipps für die Entspannung der Augen sind hier zusammengestellt. Und ein paar Lockerungsübungen, für die niemand gleich die Yogamatte rausholen muss, gibt es hier. Wer sich näher mit dem Thema befassen will, findet in diversen Ratgebern tolle Infos und viele Ideen zum Nachmachen.

 

Wie Deadlines ihren Schrecken verlieren

Zeit zum Schreiben

Manchmal ist es eine Medaille mit zwei Seiten. Die Schreibideen stapeln sich, Aufträge hat man auch. Das Autorenleben wäre ein Traum, wenn da nicht die Termine für die Abgabe wären. Wird man es schaffen, pünktlich fertig zu werden? Die Anzahl der Zeichen will einfach nicht steigen. Die Angst, seinen kreativen Fluss zu verlieren, kann sich breit machen. Das ist für Autoren, die mit ihrer Arbeit Geld verdienen müssen, sicher immer wieder eine Schattenseite dieses Traumberufs. Aber die Deadlines müssen uns nicht schocken. Es gibt Möglichkeiten, sich mit ihnen zu arrangieren.

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  1. Wir akzeptieren sie. Wir sollten uns nicht mehr dazu verleiten lassen, gegen die Abgabefristen anzukämpfen. Kampf und Abwehr binden Kräfte, die wir in unsere Texte stecken können.
  2. Wir machen uns klar, wie gut unsere Arbeit ist, wenn andere nicht darauf warten wollen. Unsere Auftraggeber setzen uns Fristen, weil sie unsere, genau unsere Schreibe unbedingt brauchen und wollen. Sie können das…

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Vom Selfpublisher zum Verlagsautor Teil 3 – Kurzvita

Zu den Unterlagen, die der Verlag braucht, gehört neben dem Exposé und dem Anschreiben auch eine Kurzvita. Sie ist mit dem Lebenslauf zu vergleichen, der auch klassischen Bewerbungen beigefügt wird. Allerdings dürfen hier die Angaben fehlen, die nicht im Zusammenhang mit dem Schreiben stehen. Die Kurzvita muss nicht unbedingt lückenlos sein. Wichtig ist, dass erkennbar wird, wie der Weg zum Autor vollzogen wurde. Dabei sind Zensuren und Abschlüsse weniger von Bedeutung als die Erfahrungen, die gemacht wurden. Der Leser sollte sehen, dass Sie Ihr Buch nicht geschrieben haben, weil Ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Vielmehr sollte die Persönlichkeit erkennbar sein, die zum Schreiben geführt hat. Wenn der Autor aufzeigen kann, dass er etwas von dem versteht, worüber er schreibt, ist das von Vorteil. Ein simples Bespiel: Wer einen Jugendroman einreicht und selbst Kinder hat, sollte seine Kinder und auch seine Familienzeiten in der Kurzvita erwähnen. Das ist eine freiwillige Angabe, die in diesem Fall sinnvoll ist. Wer dagegen einen Thriller an den Verlag schickt, darf die familiären Bezüge weglassen. Autoren müssen in ihrem Lebenslauf nicht „glatt“ wirken. Interessante Biografien sind eher förderlich für eine Chance in der Bücherwelt.

Obwohl die Kurzvita dem klassischen Lebenslauf sehr ähnlich ist, sollten Sie doch darauf achten, das Dikument für den Verlag individuell zu gestalten. Das unten stehende Schema ist eine Richtlinie, an der Sie Ihre Kurzvita entwickeln können.

Kurzvita

Vollständiger Name

Geburtsort, Geburtsdatum

Beruflicher Werdegang

Ich empfehle hier, anders als in modernen amerikanischen Form, den chronologischen Aufbau von der Vergangenheit in die Gegenwart. So lässt sich eine Entwicklung besser erkennen.

Bibliografie

Angabe Ihrer bisherigen Veröffentlichungen falls vorhanden, bitte korrekt angeben:

Titel, Verlag, Erscheinungsjahr

Schule/ Ausbildung/ Studium

Sonstige Kenntnisse

Erfahrungen, Ehrenämter, Qualifikationen

Ort, Datum, Unterschrift

 

 

Wenn Sie Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Unterlagen suchen, finden Sie hier bei TextTime einen tollen und vor allem preiswerten Service für Autoren.

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